Wir haben Abschied genommen vom «alten» Kirchgemeindehaus
Den Auftakt zur würdigen Verabschiedung bildete die Predigt von Pfarrer Adrian Beyeler. Er stellte eine Bibelstelle aus dem Philipperbrief ins Zentrum und machte sie gleichsam zum Motto, das den Weg in die Zukunft weist: «Was zurückliegt, vergesse ich und strecke mich aus nach dem, was vor mir liegt». Anschliessend folgten die Gäste der herzlichen Einladung und wechselten hinüber in den liebevoll geschmückten grossen Saal, wo fleissige Freiwillige bereits den Apéro vorbereitet hatten. Zeitzeuge Heiner Studer zählte die Meilensteine des Hauses auf. Dankbar für die 57 Jahre, in welchen dieses Haus der Kirchgemeinde zur Verfügung stand, erwähnte er die vielen Möglichkeiten, welche die Räumlichkeiten boten: Büros für die Mitarbeitenden, viel Raum für die unterschiedlichsten kleineren und grösseren Veranstaltungen. Allen voran die berühmten und beliebten Bazare, welche viele Jahre mit grossem Erfolg durchgeführt werden konnten. Unzählige Kirchgemeindeversammlungen, interne Sitzungen und auch solche von anderen Vereinen. Die anfangs noch benötigten Unterrichtszimmer im ersten Stock wurden später für den Mittagstisch der Schule Altenburg zur Verfügung gestellt – der Grundstein für die Zusammenarbeit mit dem nahegelegenen Schulkreis war damit gelegt.
Mit einem hübschen Blumenstrauss bedankte sich die amtierende Kirchenpflegepräsidentin Margrit Wahrstätter beim ehemaligen Präsidenten Heiner Studer (1976-1982). Im Anschluss lud Sie die Anwesenden herzlich ein, den Rückblick in Bildern in Ruhe zu betrachten und auf Zetteln ihre persönlichen Glanzlichter aus der Zeit in diesem Haus zu notieren. Wer mochte, durfte sich unter der kundigen Führung von Siegrist Thomas Bächli zu einem Rundgang durch sämtliche Räume des Kirchgemeindehauses aufmachen. Und wen der Hunger plagte, der konnte sich an feinen Wienerli mit Brot oder Zopf und dem herrlichen Kuchenbuffet gütlich tun. Gerne sassen manche noch bis in den späten Nachmittag hinein an den Tischen und schwelgten gemeinsam in guten Erinnerungen.
Yvonne Keller


